Vorschlag 10: Vermeidung Berufs-Pendlerverkehr

Hallo, schön dass Sie sich für unsere Belange interessieren.
Wir freuen uns, wenn Sie mit uns in Kontakt treten und Ihre Meinung äußern. 

Wir laden Sie dazu am Ende eines jeder unserer Vorschläge zu Ihrem Kommentar ein.
Unsachliche Kommentare lassen wir nicht zu.
Überlange Kommentare erlauben wir uns, auf die Kernaussage zu reduzieren.
Hilfreich wäre es, wenn Sie als Grundlage der Diskussion
vorab die drei Filme auf der Seite LKW-BAHN-Klimawandel ansehen.
Herzlichen Dank.

Situation:

Der Berufspendlerverkehr aus Bopfingen und seinem Hinterland ist nahezu ausschließlich auf den PKW angewiesen.

Tägliche durchschnittliche Verkehrszahlen auf der B29
zwischen Westhausen und Abzweig Lippach und linear auf 24 Std. verteilt:

  1. FZ insgesamt:    ca.12.500 = ca. 520 Stck/Stunde
  2. LKW                      ca. 1.900 = ca. 80 Stck/Stunde
  3. PKW                      ca. 10.600 = 441 Stck/Stunde

Der Berufspendlerverkehr stellt den Hauptanteil des Verkehrs dar.

Ursachen:

Bus und Bahn sind als Alternativen zum PKW nur in unzureichender Taktung – i.d.R. nur 1 x pro Stunde – vorhanden.

Zubringerverkehr zu den Haltestellen entlang der B29 sind nicht vorhanden.

Der ÖPNV ist unattraktiv (Preis).

Ursache:  er ist benachteiligt, da er – im Gegensatz zum Straßenverkehr – seine Infrastruktur selbst finanzieren muss.

Abhilfe:

Eine Taktverdichtung der Riesbahn auf S-Bahn-Takt (10-15 Min.) in den Morgenstunden von 05:20 bis 07:00 Uhr und abends von 16:30 Uhr bis 18:00 Uhr.

Die Mehrgleisigkeit in Aalen, Goldshöfe, Lauchheim und Bopfingen macht den Ausweich-/Begegnungsverkehr möglich. Eine Kostenschätzung ist auf unserer Website unter „B29 – morgen“ zu finden. Kosten S-Takt

Es ist günstig. Verglichen mit den Baukosten der B29neu Südvariante (105 Mio. €) könnte der S-Bahntakt 105 Jahre kostenlos angeboten werden. Das würde für 3 Generationen reichen.

Pendler aus dem Bopfinger Hinterland benötigen zum Einstieg in Bopfingen, Lauchheim oder Westhausen Zubringerdienste. Aber nicht nur Pendler wären die Nutznieser: Ältere, die sich zunehmend unsicher beim Autofahren fühlen, Kranke oder Gebrechliche, Jugendliche ohne Führerschein bis hin zu Paketlieferdiensten profitieren vom autonomen Fahren.

Welche autonom fahrende Minibusse könnten das sein?
Die Projektliste zeigt beispielhafte Entwicklungen:
Autonome Busse in Deutschland: Liste & Details der Projekte | VDV – Die Verkehrsunternehmen

So z.B. der EZ10 von easyMILE.

 

 

 

 

© Copyright EasyMile 

Bemerkenswert z.B.:

die Shuttle-Modellregion-Oberfranken
© Copyright  IN-VISIONEN.DE

 

der Hambach-Shuttle
© Copyright MoD Holding GmbH

Wichtige Bausteine für das autonome Fahren sind, flächendeckende Haltepunkte oder dass das FZ zur richtigen Zeit zum richtigen Ort kommt sogenanntes Mobility-on-Demand (MoD). 

Als Beispiel dient die Fa. MoD Holding. Sie schreiben: Das Ziel von Mobility-on-Demand ist es deshalb, den Menschen in Neustadt eine bequeme, sichere und preiswerte Art der Fortbewegung und damit eine Ergänzung zum bisherigen ÖPNV zu bieten. Das Prinzip ist dabei so einfach wie genial: Fahrgäste fordern mit ihrem Smartphone ein (selbstfahrendes) Elektrofahrzeug an, das sie von ihrem aktuellen Standort abholt und ans gewünschte Ziele bringt, ohne dass sie unterwegs noch einmal umsteigen müssen. Die Fahrzeuge werden über GPS kontinuierlich mit allen relevanten Kundenanforderungen und Routeninformationen versorgt und so gesteuert, dass sich die Fahrzeugflotte immer mit maximaler Effizienz durch die Stadt bewegt.

Eine weitere Voraussetzung für die Akzeptanz wäre, dass die Pendler von der Schiene bis zum Arbeitsplatz gebracht werden.

Diese Maßnahme würde nicht nur die B29 entlasten, sondern auch Auswirkungen auf die Härtsfeldstrecke Lauchheim – Kapfenburg – Hülen – Waldhausen – Ebnat – Unterkochen haben.
Die Auswirkungen dieser Lösung auf die Ziele des Mobilitätspaktes AA-HDH wird damit deutlich.

Die derzeitigen politischen Kehrtwenden in Sachen Schiene liefern die notwendigen Mittel.
Wie bei dem geplanten Ausbau der Brenzbahn stehen das Förderprogramm des Bundes nach dem
Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz und weitere Fördermittel des Landes auch zur Finanzierung der Taktverdichtung auf der Riesbahn bereit.

Im Gegensatz zur Brenzbahn ist die Riesbahn bereits elektrifiziert, hat Ausweichgleise und kann innerhalb weniger Monate eine Taktverdichtung ermöglichen.
Damit könnte sie sofort ein Bindeglied innerhalb des Deutschlandtaktes werden.
Sollten seitens GoAhead oder der DB keine Kapazitäten verfügbar sein, sollte es im Raum der Talente und Patente möglich sein,
den Aufbau eines privaten Betreibers zu fördern. Das wäre ein Start-Up für den lokalen Schienennahverkehr mit zukunftssicheren Arbeitsplätzen für die Region Bopfingen!

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Bürgerinitiative B29 Lärmschutz Westhausen
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